weihnachtliche Dekorationen und Bräuche

Weihnachten

Zurzeit dreht es sich bei sehr vielen Menschen weltweit immer wieder um das eine Thema: Weihnachten. Es wird geplant, der Weihnachtseinkauf erledigt, gebacken und alles für das Weihnachtsessen vorbereitet. Außerdem werden Familienmitglieder eingeladen, Geschenke eingekauft und allerlei Bräuche durchgeführt. Auf Anhieb scheint alles, im Zusammenhang mit dem Weihnachtsfest, normal. Schließlich kennt man das Meiste schon seit den eigenen Kindertagen und schwelgt gern in Erinnerungen. Wie viele Weihnachtsbräuche es allerdings allein in Deutschland gibt, wird vielen Menschen erst bei genauerer Betrachtung bewusst.

Was wird an Weihnachten gefeiert?

Weihnachten ist eines von den wichtigsten Festen im Christentum. Denn nach dem christlichen Glauben wird Jesus, Gottes Sohn, am 25. Dezember geboren. Er soll die Menschen von den Sünden erlösen, weshalb ihn seine Anhänger auch „Christus“ nannten. „Christus“ bedeutet etwa der „Erlöser“ beziehungsweise. der „Gesalbte“. Sein Geburtsfest wurde erstmals in Rom im Jahr 336 genannt. Offiziell wurde Weihnachten aber erst Jahrhunderte später von Papst Julian I. auf dem 25.12 festgelegt. Auch heute noch feiern die Christen Gottes Menschwerdung. Weil Gott sich ihnen somit offenbart hat und ihnen Heil bringen wollte, wird Weihnachten auch als „Das Fest der Liebe“ bezeichnet. Die Vorbereitungszeit, Advent, soll allen Christen dazu dienen, sich auf das große Fest vorzubereiten. Am „Heilig Abend“, jeweils den 24.12, wird Weihnachten eingeläutet. Denn ab nun galt es, auf Jesus` Geburt zu warten- was bekanntlich vermutet einen Tag später geschah.

Typisch weihnachtliche Dekorationen:

Die Adventszeit bedeutet den Christen in der Regel recht viel. In der Vorbereitungszeit für Weihnachten wird das gesamte Haus/die gesamte Wohnung, extra für das Fest hergerichtet. Dies geht zum Beispiel mit Weihnachtskrippen und Weihnachtspyramiden. Im Jahr 1562 wurde die erste Weihnachtskrippe aufgestellt. Sie setzte sich als typische Weihnachtsdekoration durch und stellt oftmals die Geburt von Jesus dar. Da dürfen natürlich auch Maria, Josef, die Heiligen 3 Könige, die Hirten, der Ochse sowie der Esel nicht fehlen. Sie alle sollen schließlich bei der Geburt mit im Stall gewesen sein. Die Weihnachtspyramide wiederum entspringt der Dresdner-Pyramide, besitzt mehrere Stockwerke und stellt weihnachtliche Szenen dar. Das obere Flügelrad beginnt sich zu drehen, wenn der Rauch von den unteren Kerzen aufsteigt, und setzt dadurch die Weihnachtsszenen in Bewegung. Zum Dekorieren gibt es zudem auch noch Weihnachtsfiguren mit/ohne Beleuchtung, Weihnachtsfenster-Bilder, Lichterketten für außen/innen und noch vieles mehr.

Weihnachtsbräuche:

Weihnachten ist mit vielen Bräuchen verbunden. Zum Beispiel werden in der Adventszeit Plätzchen gebacken und zum Fest verzehrt. Außerdem ist es im deutschsprachigen Raum Brauch, an den 4 Sonntagen vor dem Weihnachtsfest beim Nachmittagskaffee für jeden vergangenen Advents-Sonntag eine Kerze anzuzünden. Dies geschieht meist über einen Adventskranz. Des Weiteren ist es hierzulande üblich, kurz vor Weihnachten einen Tannenbaum aufzustellen, ihn zu schmücken, Weihnachtsmarkt-Besuche durchzuführen oder Weihnachtslieder zu singen. Auch ein Adventskalender darf nicht fehlen, welcher vor allem Kindern das Warten bis zum Heiligen Abend verkürzt. Denn für Kinder ist der 24.12. interessanter wie das eigentliche Weihnachten. An diesem Tag gibt es nämlich Geschenke für Groß und Klein und meist ein regelrechtes Familienfest. In der folgenden Nacht besuchen viele Christen, die Mitternachtschristmette. In manchen Gebieten findet anstatt dieser, der Weihnachtsgottesdienst am Weihnachtsmorgen statt. Außerdem gibt es zu Weihnachten ein Festessen und viele weitere Weihnachtsbräuche.